"In order to cultivate a mujerado, a very powerful man is chosen, and he is made to masturbate excessively and ride constantly. Gradually such irritable weakness of the genital organs is engendered that, in riding, great loss of semen is induced. This condition of irritability passes into paralytic impotence. Then the testicles and penis atrophy, the hair of the beard falls out, the voice loses its depth and compass, and physical strength and energy decrease. Inclinations and disposition become feminine. The mujerado loses his position in society as a man. He takes on feminine manners and customs, and associates with women; yet, for religious reasons, he is held in high honor."[38] The phallic ceremonies of the Pueblos take place in the spring, when the life principle is exceedingly active throughout all nature.
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same in german:
Aber auch über bewusste Veränderungen des männlich-genitalen Erscheinungsbildes wird berichtet. So beschreibt Hammond den Ritus der Zuni-Indianer, ihre kultischen Geschlechtswechsler impotent zu machen und eine Atrophisierung des Hodengewebes zu erreichen:
Zum mujerado wird einer der kräntigsten Männer jedes Dorfes ausgesucht und an ihm täglich vielmals Masturbation vorgenommen. Zugleich wird er gezwungen, fast ununterbrochen zu reiten, wodurch seine Geschlechtsorgane in einen Zustand reizbarer Schwäche geraten, dass schon die Bewegung auf dem Pferderücken hinreicht, eine Pollution hervorzurufen. Diese Schwäche schreitet fort, bis keine Samenentleerungen mehr eintreten. Penis und Hoden beginnen zu schrumpfen und die Erektionsfähigkeit erlischt. Der mujerado verliert die Lust an seinen früheren Betätigungen, er gesellt sich den Frauen zu und braucht nicht mehr zu arbeiten (Hammond 1881, S. 38).
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i think, it is a very nicely kind of castration